| 28. Mai 2010
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Nachruf
Tief erschüttert nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Freund und aktiven Feuerwehrkameraden
Henry Pagel geb. 16.08.1965 gest. 22.05.2010
der im Alter von nur 44 Jahren plötzlich und völlig unerwartet von uns gegangen ist.
Er stellte seit 1992 seine ganze Kraft, sein Wissen und Können in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr Reitzengeschwenda. Er war bis vor Kurzem der Wehrführer unserer Einsatzabteilung, ein verlässliches Mitglied und über längere Zeit Teil des Vorstandes vom Feuerwehrverein Reitzengeschwenda e.V.
Wir verlieren mit ihm einen stets hilfsbereiten und pflichtbewussten Kameraden, dem wir sehr viel zu verdanken haben. Er genoss hohe Anerkennung und großes Vertrauen und war bei seinen Kameraden sehr beliebt. Unser tiefstes Beileid und Mitgefühl gilt seiner Familie. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.
Detlef Gottschald Feuerwehrverein Reitzengeschwenda e.V. Im Namen aller Kameraden und Vereinsmitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Reitzengeschwenda. |
"Im Leben Spuren hinterlassen!"
Gedanken zu Henry Pagel
Henry wird nie wieder mit uns ausrücken.
Sein plötzlicher Tod hat ihn auch aus unserem Leben gerissen.
Er saß meist vorne rechts im Löschfahrzeug. Keiner machte ihm diesen Platz streitig, schließlich war er bis kürzlich unser Wehrführer.
Nicht aus Ehrfurcht vor seinem Rang oder Dienstjahren sondern aus der Gewissheit, dass er der beste Mann für diese Aufgabe war. Jeder Gruppenführer, jeder Maschinist und jede Einsatzkraft war froh, ihn im Einsatz neben sich zu haben und von ihm angeleitet zu werden.
Jeder Einsatz ist anders. Nicht immer klappt alles wie im Lehrbuch. Wenn Aufregung aufkam, Henry war der Ruhepol und behielt stets die Übersicht.
Als Maschinist, Gruppen- und Wehrführer sorgte er dafür, dass die gesamte Feuerwehrtechnik nach kurzer Zeit wieder einsatzbereit war. Auch sein Verdienst ist es, dass unser heutiger Wissens- und Leistungsstand im Löschwesen so gut ist. Henry selbst war einer der am besten oder gar der best ausgebildete Kamerad unserer Wehr.
Respekt war es nicht, was man ihm gegenüber empfand. Es war Achtung – vor seinem Fachwissen, vor seinem besonnen Umgang mit Problemen, vor seiner Ruhe, die er ausstrahlte, vor seinem Zuhören auch den jungen Kameraden gegenüber. Achtung muss man sich verdienen.
Er wurde geachtet – von allen.
Ob 18jähriger Neuling oder gestandener Feuerwehrmann – Henry war einer von uns.
Er wird es weiterhin sein!
Danke, dass du da warst!
DG




