unsere Geschichte

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 Geschichtliche Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehr Reitzengeschwenda

Bisher konnten wir das Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Reitzengeschwenda auf den 1. Okt. 1895 zurückverfolgen.
Der Ziegenrücker Anzeiger berichtete am 3. Okt. 1895 von einem Großbrand in Altenbeuthen, wo unter anderem auch die Feuerwehr Reitzengeschwenda erwähnt wurde.

Aus dem Protokoll des Gemeindevorstehers Thieme am 7. März 1927 geht hervor, dass der damalige Ortsbrandmeister, Hermann Dietzel, die Amtsgeschäfte der Feuerwehr zum 01. April 1927 abzugeben hatte.
Von diesem Zeitpunkt an übernahm der Kamerad Hermann Könitzer die Wehrleitung. Am 1. November 1928 wird in der Gemeindevertretersitzung angestrebt eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. In der Gemeindevertretersitzung vom 4. August 1929 wurden die Bestimmungen der Freiwilligen Feuerwehr bekannt gegeben.

Am 1. Dezember 1929 wurde die Freiwillige Feuerwehr Reitzengeschwenda offiziell gegründet.

Am Gründungstag zählte die Freiwillige Feuerwehr 20 Kameraden, welche namentlich in einer Kartei erfasst sind. Mit einem Beschluss vom 12. Mai 1932 wird den beiden Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, Otto Alberti und Günther Franz, eine Beihilfe von 12 Reichsmark für die Teilnahme an einem Feuerwehrlehrgang in Ziegenrück bewilligt.

1931, zwei Jahre nach Gründung der FFW zählte dieselben 22 Kameraden, die sich aktiv an Arbeiten der Feuerwehr sowie auch am Dorfgeschehen beteiligten. Am 20. Oktober 1932 wurde beschlossen, dass mit dem Bau des Feuerlöschteiches begonnen werden soll. Die Baumaterialien wurden angekauft.

Beim Großbrand bei Maak und Wöckel in Altenbeuthen am 28. Juni 1935 waren die Kameraden der FFW Reitzengeschwenda zur Stelle und beteiligten sich selbstverständlich auch an der Brandbekämpfung.

Wie vorab erwähnt, übernahm 1927 der Kamerad Hermann Könitzer das Amt als Ortsbrandmeister.
Er war Mitbegründer der FFW Reitzengeschwenda am 1. Dezember 1929, in der er auch die Wehrleitung übernahm.
Aus Krankheitsgründen übergab Kamerad Hermann Könitzer 1945 die Wehrleitung seinem Stellvertreter, Kameraden Hermann Kupfer.

In den folgenden Jahren übernahmen die Kameraden Edwin Schmidt und Willi Alberti in Reihenfolge die Wehrleitung.

Mit Übernahme der Wehrleitung durch Kameraden Walter Seidel im Jahr 1958 trat die FFW Reitzengeschwenda wieder aktiver in Erscheinung. Es wurden ständig Arbeiten in der Gemeinde verrichtet, Übungen durchgeführt und Tanzveranstaltungen organisiert.
Dadurch haben die Kameraden der FFW Reitzengeschwenda das gesellschaftliche und kulturelle Leben der Gemeinde beflügelt und auch bestimmt.

Kamerad Walter Seidel war Wehrleiter bis zum Jahre 1972, dann übergab er die Wehrleitung aus gesundheitlichen Gründen an Kamerad Gerhard Bischoff.
Auch unter der Leitung des Kameraden Gerhard Bischoff hat sich die FFW Reitzengeschwenda an der Weiterentwicklung unserer Gemeinde aktiv beteiligt.
Sei es bei Tanzveranstaltungen oder den Bau der Kanalisation im Jahre 1975.
Es wurden aber auch Busfahrten organisiert, dann wieder Rohrleitungen in der Zauche verlegt.
So gestaltete sich das Leben der FFW Reitzengeschwenda recht abwechslungsreich.

Aus Alters- und Gesundheitsgründen übergab der Kamerad Gerhard Bischoff die Wehrleitung 1981 seinem Sohn Gernot. Der Umbau des Gerätehauses, die Fortbildung der Wehrleitung und der einzelnen Kameraden machte sich der Kamerad Gernot Bischoff zur Aufgabe. Aber auch turnusmäßige Übungen gehörten dazu.
Als der Kamerad Gernot Bischoff das Amt des Wehrleiters 1990 dem Kameraden Frank Hoffmann übergab, konnte er seine Aufgaben, die er sich gestellt hatte, als erfüllt betrachten.

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands und mit der Übernahme der Wehrleitung durch Kameraden Frank Hoffmann begann eine neue Ära der FFW Reitzengeschwenda.
Kamerad Hoffmann hat in Zusammenarbeit mit der Wehrleitung keine Mühen gescheut, gestellte Aufgaben und Ziele zu verwirklichen. Die Anschaffung eines neuen Kleinlöschfahrzeuges war nur einer seiner Erfolge. Ein anderes Vorhaben war die Wiedereintragung des Feuerwehrvereins ins Vereinsregister. Dies wurde für alle Kameraden am 17. Juli 1993 zur Wirklichkeit.

Im Jahre 2001 stand erneut ein Führungswechsel bei der Wehrleitung ins Haus. Kamerad Hoffmann stellte sich bei den anstehenden Wahlen im Januar nicht mehr für die Wehrleitungstätigkeit bereit. Da ein altersbedingtes Ausscheiden mitten in der kommenden Legislaturperiode bevorstand und Neuwahlen organisiert werden müssten, gab er vorzeitig sein Amt ab.
Die Wahlen am 17. März 2001 ergaben eine neue Wehrleitung.
Als neuer Wehrführer wurde Kamerad Henry Pagel, als seine Stellvertreter Kameraden Detlef Gottschald und Jürgen Arnold gewählt. Des Weiteren fungieren die Kameraden Steffen Alberti und Maik Dietzel als Beisitzer.

Legislatur bedingte Wahlen im Januar 2006 ergaben keinerlei Änderungen. Mit diesem Ergebnis waren die Gewählten in ihrer Arbeitsweise bestätigt und führen ihre Arbeit bis dato in gewohnter Art und Weise fort.